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Trainingslager in der Jugendherberge Eisenberg vom 23.
–28.03.2024
Wir haben bis zum letzten Moment gehofft…
allerdings meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns. Aufgrund
eines Kälteeinbruchs (von 15 auf 4 Grad) und Dauerregen mussten wir
auf unsere Radtour nach Eisenberg verzichten. Also wurden unsere
Räder – dank Dennis und einem großen Transporter - nach Eisenberg
gefahren. Aber nach dem Mittagessen kamen sie dann doch schon zu
ihrem ersten Einsatz. Mit vielen Schichten und Regenmontur fuhren
wir nach Eisenberg in die Turnhalle. Auf dem Weg erlebten wir
allerdings schon die erste böse Überraschung. Nach einem Sturz über
den Lenker brachte Katrin unseren Pechvogel Moritz ins Krankenhaus
und er absolvierte das restliche Trainingslager mit Gipsarm. Nach
ein paar Laufspielen war dann allen wieder warm und die Stimmung
gut. Leider erlebten wir kurz vor Schluss die zweite schlimme
Verletzung und wir mussten sogar den Rettungswagen rufen. Für
Lennart war das Trainingslager leider schon nach 5 Stunden wieder zu
Ende. Der Rest strampelte tapfer und traurig in die Jugendherberge
zurück. Nach dem leckeren Abendessen wurden die Werwölfe losgelassen
und es mussten viele Dorfbewohner daran glauben, bevor wir ins Bett
kamen.
Erster Morgen: Punkt 7 Frühsport bei Minus 2
Grad, da freut man sich besonders auf das Frühstück und Wärme. Nach
dem gestrigen Schrecken beschlossen wir ab sofort den etwas längeren
Radweg in die Turnhalle zu fahren. So war unsere 2. Trainingseinheit
die Radtour zur Sporthalle. Für heute standen hauptsächlich Lauf-
und Ballspiele auf dem Trainingsplan und keine Verletzungen mehr.
Gott sei Dank haben sich alle daran gehalten! Hungrig aber zufrieden
fuhren wir in die Jugendherberge zum Mittagessen zurück. Da wir nun
schon 12 Fahrradkilometer auf dem Tacho hatten, durften die
„Kleinen“ mit dem Auto zur Schwimmhalle fahren. Hier standen die
Ausdauerstrecken für das Sportabzeichen und natürlich ein paar
Spiele auf dem Programm. Zum Abendessen in der Jugendherberge hatten
wir neben Sporthalle und Schwimmhalle auch noch weitere 14 km auf
dem Fahrrad absolviert. Das Abendprogramm verlief heute schon
deutlich ruhiger und kürzer…

Auch am zweiten Trainingstag waren wir wieder in der Sporthalle und
in der Schwimmhalle und natürlich mit den Rädern. Heute gab es
überwiegend Sprint- und Techniktraining. Zur Erholung wurde heute
mal niemand von den Werwölfen gefressen – stattdessen gab es Yoga
mit Sabine. Vielen Dank, das war sehr entspannend – mehrere
schliefen schon am Ende der Stunde tief und fest.

Am Dienstag, das war mit dem Wettergott so abgesprochen, blauer
Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühsport und dem Frühstück,
versorgt mit einem großen Lunchpaket fuhren wir zum Koala
-Kletterpark nach Münchenbernsdorf. Leider versagte die Technik der
Fahrradapp und wir haben uns auf dem Hinweg ein paarmal verfahren.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich der Marabu auf der
Radtour eingeschlichen hatte. So kamen wir mit etwas Verspätung aber
zufrieden an. Unsere Nichtradler hingen schon in den Bäumen und
begrüßten uns lautstark. Nach kurzer Stärkung wurde eine Gruppe fürs
Bogenschießen eingeteilt, alle anderen begannen mit dem Klettern.
Nachdem die Bogenschützen alle gefährlichen Tiere des Waldes
erledigt hatten, inklusive Trollen und Flaschen, zogen sie auch ihre
Klettergurte an. Nach leckeren Pommes und der Verpflegung aus den
Lunchbeuteln waren alle so satt, dass fast keiner mehr mit dem Rad
zurückfahren wollte. Dabei waren es doch nur 30km… ;) Mit viel „Gebettel“
fuhren unsere Autofahrer also zweimal hin und her und nur noch eine
Gruppe von 6 Radfahrern selbst zurück. Dafür fanden wir auf Anhieb
den richtigen Weg und der war wirklich sehr schön. Trotz des
anspruchsvollen Programms mussten erst wieder die Werwölfe durch die
Jugendherberge streifen, bevor die Schwimmer ins Bett wollten.
Mittwochmorgen der Frühsport stand an, an diesem Tag eine Gruppe im
Raum auf den Matten und eine draußen zum Joggen. Ich fürchte die auf
den Matten haben mehr geschwitzt…
In der wunderschönen Turnhalle – wir konnten
immer alle drei Felder nutzen, war heute ganz viel Zeit für
Volleyball – beinahe hätten wir das Mittag verpasst. Am Nachmittag
die letzte Trainingseinheit in der Schwimmhalle. Sie wurde mit
lustigen Spielen und Staffeln beendet. Dann die letzte Radtour
zurück in die Jugendherberge. Da gab es einen neuen
Schnelligkeitsrekord, denn Lennart hatte sich zum Besuch angemeldet.
So gab es am letzten Abend doch noch einmal eine Spielerunde mit
fast allen, das war schön.

Leider kamen der Donnerstag und damit die Heimreise viel zu schnell.
Die ganz Harten wollten auch an diesem Tag nicht auf den Frühsport
verzichten. Nach dem Frühstück gab es noch eine besondere
Überraschung. Der Osterhase hat uns besucht und für jeden ein
Geschenk versteckt. So mussten alle gemeinsam noch auf dem
Spielplatz ihre Geschenke suchen und dann kamen schon die
Abholdienste…
Doch natürlich gab es für die Rückfahrt eine
Gruppe, die mit den Rädern nach Hause fuhr. Wir wurden für unseren
Mut belohnt. Die Sonne verkrümelte sich allerdings schon kurz nach
dem Start und ein frischer Wind blies uns entgegen. Da wir in
Porstendorf nicht die gewünschte Abzweigung gefunden haben,
beschlossen wir bis Jena weiter zu fahren. Da gab es dann erst mal
eine große Pizza, so konnten wir auch den Rest der Strecke von 50 km
gut bewältigen. Und in diesem Jahr auch ohne Platten! Ein toller
Ausklang für unser Trainingslager.
Es hat mal wieder super viel Spaß mit Euch
gemacht, ihr ward eine ganz tolle Truppe!
Vielen Dank an alle Betreuer und Eltern, die
uns diese Fahrt ermöglicht haben.
Constanze Kehler
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